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Deutsche Orchester-Stiftung: Rechtsfähigkeit anerkannt!

28.09.2014 22:00

Berliner Stiftungsaufsicht genehmigt Umwandlung

Im Jahr 2004 zunächst als nichtrechtsfähige Treuhandstiftung gegründet, ist die Deutsche Orchester-Stiftung nunmehr als rechtsfähige Stiftung anerkannt worden. Mit Urkunde der Berliner Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz vom 15. September 2014 wurde die Rechtsfähigkeit der Stiftung staatlich anerkannt und bestätigt.

Die Umwandlung war erforderlich geworden, um auch in Zukunft die der Stiftung zugedachten Erbschaften und Vermächtnisse direkt annehmen und abwickeln zu können. In den ersten zehn Jahren ist das Stiftungsvermögen von ursprünglich 50.000 Euro auf inzwischen fast 900.000 Euro angewachsen.

Die neue, rechtsfähige Stiftung hat folgende satzungsgemäße Zwecke:

"Der Zweck der Stiftung ist die Förderung von Kunst und Kultur sowie Bildung auf dem Gebiete der Orchester- und Rundfunkchorkultur. Die Stiftung arbeitet sowohl fördernd als auch operativ, indem sie eigene Projekte ins Leben ruft und führt.

 

Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

  • Unterstützung und Förderung des Nachwuchses junger Musikerinnen und Musiker im Rahmen ihrer professionellen Ausbildung für Orchester und Rundfunkchöre, z.B. durch Zuschüsse für Arbeitsphasen des Bundesjugendorchesters,
  • Unterstützung des Dirigentennachwuchses, z.B. durch Förderung des „Dirigentenforums“ des Deutschen Musikrates,
  • Förderung anderer gemeinnütziger Organisationen und Projekte, die der deutschen Orchester-, Rundfunkchor- und Musikkultur dienen, z.B. durch Zuschüsse für die Deutsche Stiftung Musikleben und einzelne Projekte des Deutschen Musikrates,
  • Förderung von Projekten, die der Kinder-, Jugend- und Publikumsarbeit von Orchestern, Musiktheatern und Rundfunkchören dienen und soweit diese gemeinnützig sind,
  • Förderung der Zusammenarbeit von Orchestern und Rundfunkchören mit anderen Institutionen, wie z.B. allgemeinbildenden Schulen oder Jugendorchestern, z.B. durch Zuschüsse an Projekte der Jeunesses Musicales Deutschland, soweit diese Institutionen ihrerseits Körperschaften des öffentlichen Rechts oder gemeinnützig sind,
  • Unterstützung von Seminaren und Fortbildungsveranstaltungen, die geeignet sind, Kenntnisse zum Erhalt und der Weiterentwicklung der deutschen Orchester- und Rundfunkchorkultur zu vermitteln, z.B. durch Gewährung von Zuschüssen an die Bundesakademie für kulturelle Bildung, Wolfenbüttel, soweit diese Institutionen ihrerseits Körperschaften des öffentlichen Rechts oder gemeinnützig sind,
  • Unterstützung von Publikationen, die den vorgenannten Zwecken unmittelbar dienen, z.B. durch Gewährung von Druckkostenzuschüsse für Dissertationen und Diplomarbeiten an wissenschaftlichen Ausbildungseinrichtungen und Hochschulen,
  • Unterstützung in Not geratener deutscher Orchestermusiker („Werner-Schulz-Gedächtnis-Fonds“) unter Verfolgung mildtätiger Zwecke gemäß § 53 AO,
  • Politisches Lobbying zum Erhalt der einzigartigen deutschen Musiklandschaft,
  • Beratung von politischen Parteien, Verbänden sowie allen für die Musik-, Orchester- und Theaterkultur maßgeblichen Ansprechpartnern."

[Auszug aus der Stiftungssatzung vom 8. September 2014]

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